Ilayda

Ilayda

Ilayda

28. April

Mit ihrer Debüt-EP „shades“ und dem Fokus-Track „save myself“ schafft es ilayda die Suche zu sich selbst zu thematisieren und das Erwachsenwerden sowohl musikalisch als auch textlich für einen Moment festzuhalten. Mit der EP und Live-Auftritten beim FluxFM Bergfest oder dem Reeperbahnfestival wagt sie ihre ersten Schritte in der Musikszene und beweist sofort Mut mit ehrlichen Texten und unerwarteten Melodien.

Auf „shades“ gibt sich ilayda den Raum, sich selbst näher kennenzulernen und ihre Emotionen zu sammeln und zu verarbeiten. Der facettenreiche Sound der EP wird schnell zum Sinnbild einer ganzen Generation, die jeden Tag jemand anderes sein kann und sich ständig neu erfindet.

 „when I’m feeling lost an lonely and I can’t save myself“

 Mitten im betäubenden Rausch der Großstadt versucht ilayda ihren eigenen Weg zu finden. Das erste Mal alleine konfrontiert mit den erdrückenden Umständen des Erwachsenseins, fühlt sich alles plötzlich doppelt so schwer und furchteinflößend an. Der erste richtige Herzschmerz droht nie mehr aufzuhören und auf jede Realisation folgen neue Fragen und Herausforderungen.

Ein Gefühl, das ilayda in ihrem bisher emotionalsten Song „save myself“ beeindruckend einfängt. Mit Lyrics, die dem gefühlsgeladenen Songwriting von Holly Humberstone gleichen und ilaydas eindringlicher Stimme, die an Jorja Smith oder Noah Cyrus erinnert, spricht sie das aus, was wir uns wohl alle öfter sagen müssten:

 "there is no one that can save me, I've got to save myself“

 Denn am Ende bleibt nur die schwere, aber auch irgendwie erleichternde Erkenntnis, dass sich selbst zu retten wohl immer die beste und wahrscheinlich einzige Option ist.